Zürcher Ressourcen Modell «ZRM®»

Aufbau und Lernziele

Das Training ist stufenweise aufgebaut und folgt einer inneren Logik:

Phase 1 Phase 2 Phase 3 Phase 4 Phase 5
Mein aktuelles Thema klären Vom Thema zu meinem Ziel Vom Ziel zu meinem Ressourcenpool Mit meinen Ressourcen zielgerichtet handeln Integration, Transfer und Abschluss
Indem an die erste inhaltliche Arbeit des Vorkurses angeknüpft wird, wählen die Jugendlichen Situationen aus dem Themenspeicher oder die bringen persönliche Themen ein. Mit der Bildkartei werden, zusätzlich zum bewusst vorhandenen Wissen der Jugendlichen über ihre aktuellen Lebensthemen, auch unbewusste Bedürfnisse ermittelt, um diese dann in die weitere Arbeit mit einzubeziehen In der zweiten Trainingseinheit geht es darum, dass die Jugendlichen auf der Grundlage des Themas, das sie in der ersten Trainingsphase präzisiert haben, ein Ziel entwickeln bzw. ihr Thema in eine Ziel umwandeln und weiterentwickeln. Dieses Ziel wird dann systemisch optimiert, indem geprüft wird, ob das Ziel mit dem sozialen Netz der Jugendlichen im Einklang steht. Ausgehend vom in der zweiten Kursphase entwickelten persönlichen Ziel geht es in dieser Trainingsphase darum, die zur Erreichung des Ziels verfügbaren persönlichen Ressourcen zu entwickeln. Diese bewusst sehr vielfältig angelegten Ressourcen werden Schritt für Schritt in einem "Ressourcenpool" zusammengetragen. Die vierte Trainingseinheit befasst sich mit dem zielgerichteten Einsatz der Ressourcen. Ausgehend von einer eingängigen Typologie von Situationen, planen und üben die Jugendlichen anhand von Rollenspielen, wie sie die von ihnen zuvor entdeckten/entwickelten Ressourcen zielgerichtet aktivieren bzw. einsetzen und somit ihr Ziel verwirklichen können. In der letzten Trainingsphase geht es zunächst darum, den mehrstufigen und komplexen Prozess, den die Jugendlichen durchlaufen haben, in einem sorgfältigen Reflexionsprozess zu rekapitulieren. Ferner werden in dieser Phase nicht nur die personalen Ressourcen sondern auch jene der gesamten Gruppe aktiviert und genutzt, um die Verwirklichung der von den Jugendlichen entwickelten Ziele weiter abzusichern.
Lernziel:
Die Jugendlichen kennen das Konzept der somatischen Marker.
Lernziel:
Die Jugendlichen kennen die drei Kernkriterien der Zielformulierung.
Lernziel:
Die Jugendlichen kennen das Prinzip der neuronalen Plastizität.
Lernziel:
Die Jugendlichen sind in der Lage, den Herausforderungsgrad bei der Zielumsetzung sorgfältig zu wählen.
Lernziel:
Die Jugendlichen lassen sich bei der Umsetzung ihres Zieles von ihren Peers unterstützen.

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